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Aus der Vereinsgeschichte der Heinsberger Schützen

Die erste Erwähnung finden Heinsberger Schützen schon im 18. Jahrhundert. Auf Eingabe der Gemeinde von 1772 bei der Fronleichnamsprozession Schützen zur Sicherung gegen die anwohnenden Protestanten – (anlässlich einer solchen Prozession war längere Zeit vorher der Heinsberger Johannes Poggel durch einen Siegerländer Korporal erschossen worden) – mitnehmen zu dürfen, wurde die Erlaubnis verweigert.

Im Jahre 1905 ließen sich einige junge Männer des Ortes vom Bäcker einen großen Vogel backen und zogen des Sonntags hinaus, um einen König zu küren. Mit Steinen warf man nun Brocken um Brocken ab, bis auch der letzte Rest von der Stange war und der erfolgreiche Werfer mit seinen Freunden bei Bier und Korn sein Fest feierte. Man wollte einen Schützenverein haben. Man arbeitete zielstrebig daran. Beteiligt waren 36 Männer. Ende Dezember war es dann so weit und der Verein konnte aufgebaut werden. Die Statuten wurden nach denen des Deutschen Kriegerbundes aufgestellt. Das Mindestalter wurde zunächst auf 19 Jahre, später aber auf 21 Jahre festgelegt. Das Mindestalter für den König war 21 Jahre.

Da die Gründung des Vereins nach den Burenkriegen fällt, war es verständlich, dass man sich 1906 nicht klar war, ob Burenhüte oder Schützenmützen als Kopfbedeckung zu wählen seien. Man entschloss sich aber doch für Mützen. Im Laufe der Jahre folgten dann die Degen, Schärpen und weißen Hosen. Heute sind es grüne Mützen, schwarzer Rock und weiße Hose, die dem auf marschierenden Verein sein eigenes festliches Gepräge geben.
Es war im Jahre 1906, als sich eine Anzahl Männer des Ortes zusammenfanden und einen Schützenverein gründeten, um die Geselligkeit und Kameradschaft innerhalb des Dorflebens zu pflegen und weiter auszubauen.
36 Männer waren es, die bei der Gründung dem Verein als Mitglieder beitraten. Von ihnen lebt heute niemand mehr. In Gemeinschaft mit dem damaligen Kriegerverein wurde das 1. Schützenfest am 29. und 30. Juli des gleichen Jahres gefeiert.



 Erster Schützenkönig Peter Schauerte und Fräulein Berta Kleffmann war die erste Königin.

Die gemeinsamen Feiern mit dem Kriegerverein wurde bis zu 2. Weltkrieg beibehalten. 1936 wurde das 30jährige Bestehen unter Teilnahme zahlreicher auswärtiger Vereine besonders würdig begangen. Beim Kaiserschiessen errang Peter Schwermer die Kaiserwürde.

 

Da seitens der Militärregierung 1948 Gewehre verboten waren, wurde mit einer Armbrust auf einen gebackenen
Vogel geschossen. Da auf diesem Wege der Vogel nicht herunterzukriegen war, holte man Schotterstene vom Bahngleis.

 
  Den Meisterwurf machte damals Gerhard Reichling, der damit 1. Schützenkönig nach dem Krieg wurde!




Das 50.jährige Jubiläum im Jahre 1956, war eine eindrucksvolle Demonstration für den sauerländischen Schützengeist und die Ideale der Schützen im Dreiklang von Glaube Sitte und Heimat. Am Kaiserschiessen beteiligten sich 26 Könige.

 

Kaiser wurde der damalige erste Vorsitzende, Eugen Schwermer.
 

  Im Jahre 1981 feierte unser Verein das 75jährige Bestehen.



Kaiser wurde Werner Flöper, Kaiserin war seine Ehefrau Marlies.
 
Im Jahre 1983 wurde erstmals eine Jungschützenabteilung gebildet, der mittlerweile im Schnitt, immer 40 Jugendliche angehören.

1996 wurde das 90jährige Jubiläum gefeiert.




Kaiser wurde Peter Höbelheinrich, Kaiserin seine Ehefrau Irmgard.

2006 feierte der Schützenverein Heinsberg sein 100jährige Jubiläum.




Die Kaiserwürde errang Heinz Flöper, Kaiserin Adelheid Patt.

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